Erfahrungsbericht über meine Zeit bei Approtime

Kurz vor meinem ersten Einsatz verschlang ich die Erfahrungsberichte vergangener Mitarbeiter als abendliche Bettlektüre wie einen spannenden Krimi. Von Verhaltensregeln bei Einbruch und Feuer war da die Rede. So möchte ich auch meinen Beitrag dazu leisten kommende Approtime-Generationen auf Ihren ersten

Einsatz „vorzubereiten".
Auch wenn meine Zeit bei Approtime bereits vorüber ist, habe ich die Zeit sehr genossen und denke gerne an meine Erlebnisse zurück. Es ist wohl kaum anders möglich in so kurzer Zeit so viele verschiedene Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln.
Es war eher ein Zufall, dass sich mein Leben mit Approtime kreuzte. Nichts Böses ahnend saßen wir im begleitenden Unterricht zum Praktikum als plötzlich ein fremdes Wesen den Hörsaal betrat und von dem aufregenden Leben bei Approtime berichtete. Mir war sofort klar, dass ich das auch gerne einmal ausprobieren wollte (ich war schließlich jung und brannte nach Abenteuern).
Als mein Examen immer näher rücke, wählte ich kurzerhand Frau Gerlachs Nummer und wenig später war ich auch schon in ein anregendes Gespräch mit einer ihrer Mitarbeiterinnen vertieft. Zwei Wochen nach meinem Examen hieß es dann also Koffer packen und die große, weite Welt kennen lernen (meine Aufenthaltsorte beschränkten sich bis dato auf Niedersachsen und Schleswig-Holstein, so dass ich im Allgäu ohne meine Kollegen als Dolmetscher definitiv ungeahnte Probleme bekommen hätte). Kurz gesagt: Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt.
So war es mir während meiner Zeit bei Approtime unter anderem vergönnt das Deutsche Apotheken Museum in Heidelberg zu besichtigen. Außerdem standen Frankfurt, Bayreuth, Aschaffenburg, Würzburg und weitere größere und kleinere Städte auf meinem Wochenend-Besichtigungsprogramm.
Dank Approtime kenne ich jetzt mindestens 7 Bezeichnungen für Brötchen, in Bayern habe ich gelernt, dass der Unterschied zwischen Bayern und Hessen darin besteht, dass hinter der hessischen Grenze die Wälder nicht mehr gepflegt werden und dass im Rheinland tropisches Klima herrscht. Auch eine Apothekenrevision gehörte zum all-inclusive Programm von Approtime.
Bei der Auswahl der Unterkünfte bot sich mir die ganze Bandbreite der denkbaren Möglichkeiten. Ganz besonders genossen habe ich den Aufenthalt auf einem Weingut mit Weinkellerbesichtigung zum Abschied, aber auch das Haus des Chefs oder das Notdienstzimmer galt es zu bewohnen. Im nördlichen Bayern musste ich zum Duschen in den Keller. Dabei war höchste Vorsicht geboten, um nicht im morgendlichen Halbschlaf im stillgelegten Swimming-Pool zu versinken.
Ganz besondere Highlights waren für mich die Mitarbeitertreffen von Approtime. Es war immer aufregend, seine Kollegen kennen zu lernen bzw. wieder zu sehen und sich auszutauschen. Auch der Besuch bei der DHU in Karlsruhe wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Frau Gerlach-Braun und Herrn Gerlach, dass sie immer sofort mit Rat und Tat zur Seite standen, wenn ihre Hilfe benötigt wurde. Das war für mich als Berufsanfängerin besonders wichtig. Ich habe mich immer sehr gut bei Ihnen aufgehoben gefühlt.
So werde ich auch noch in 40 Jahren von meinen spannenden Erlebnissen bei Approtime erzählen können (auch wenn Einbruch und Feuer nicht zu meinen Erfahrungen gehörten)


A.R.